Kinder, Eltern und Erzieher - Elterninitiative

Eltern und Erzieher ziehen an einem Strang. Bei uns gibt es keine fest gefügte Welt – oder Erziehungsideologien. Wir sind offen, hören einander zu und versuchen für alle, vor allem aber für die Kinder, das Beste heraus zu holen. Die Kinder kennen alle Eltern und akzeptieren auch von einer anderen als der eigenen Mama ein ermahnendes Wort, wenn sie gerade Zeuge einer Ungerechtigkeit wurden.

Wenn es mal Meinungsverschiedenheiten gibt (zwischen Eltern und Eltern oder zwischen Eltern und Erziehern), werden sie schnellst möglich besprochen, damit sich keine Bauchschmerzen anstauen. Der Grundtenor ist bei uns: Wir stehen füreinander ein. Und das hat schon die eine oder andere Freundschaft hervor gebracht.

Ideen und Taten seitens der Eltern sind erwünscht und notwendig, davon lebt und existiert eine Elterninitiativ-Kita. Dabei gibt es aber nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte: Für das Kochkind ist es besonders schön, wenn Mama oder Papa beim Frühstück oder sogar den ganzen Tag mit dabei sind. So haben die Eltern die Möglichkeit, auf wunderbar einfache Weise ihr Kind im Kindergarten zu erleben und zu sehen, wie es dort integriert ist, welche Freunde es hat und was es am liebsten spielt.
Zu den Pflichten der Eltern zählen z. B. das Kochen ca. einmal im Monat, die Übernahme eines Amtes (Vorstand, Reparaturamt, Gartenamt, Geschenkeamt, Sperrmüllamt u.v.m.), 1x pro Jahr Wäschedienst, Elterndienste (wenn die Erzieher wegen Fortbildung oder Krankheit ausfallen, dann betreuen die Eltern die Kinder) und die Organisation von Festen. Alleinerziehenden Eltern kommen wir bei der Aufteilung dieser Pflichten selbstverständlich entgegen.